Was tut man nicht alles für ein Grundstück!

Quelle: RP Online

Nach monatelangem Warten, dass endlich der Verkaufsstart bekannt gegeben wird, war es endlich soweit! Ab dem 30. Oktober 2018 können Einheimische ein Grundstück reservieren. Insgesamt werden nur 10 von 13 Grundstücke zum Erwerb freigegeben und wir waren fest entschlossen alles zu tun, um diese Mal erfolgreich zu sein!

Wir beschlossen 1 Woche vor dem Stichtag Urlaub zu nehmen um Tag und Nacht im Rathaus anwesend zu sein. Das sollte früh genug sein, um sich für ein Grundstück anzustellen!

Aus einem Gefühl heraus fuhr Markus schon am Montag (8 Tage vor dem Stichtag) gegen Mittag ins Rathaus, um mal zu sehen, ob schon jemand im Rathaus sitzt und wartet… tatsächlich waren schon 4 Interessenten vor ihm und wir damit an 5. Stelle! Ich hatte zum Glück die Möglichkeit etwas früher Feierabend zu machen und  so fuhr ich kurz nach Hause, um ein paar Sachen einzupacken. Ich war schon sehr gespannt auf unsere zukünftigen Nachbarn und wie das nun so alles ablaufen würde.

Es herrschte von Anfang an eine sehr freundliche und hilfsbereite Atmosphäre und von meinem mitgebrachten Buch las ich gerade mal 5 Seiten! Irgendwie hatte man dann doch immer etwas zu erzählen oder man spielte Karten. Und gegen Abend wurde es dann auch mit dem einen oder anderen Schreckenskammer Kölsch noch geselliger.

Bereits an unserem ersten Tag im Rathaus waren 8 der 10 Grundstücke schon untereinander aufgeteilt. Da dies nach der Devise ablief „wer zuerst kommt, mahl zuerst“, ging das auch ohne Probleme. Die Aufteilung wurde auch direkt in den ausgehängten Plan eingetragen. Wir wussten demnach schon am 1. Tag wer unsere zukünftigen Nachbarn sein werden!

Die Tage danach kam erst mal niemand neues dazu. Wir richteten es uns in den folgenden Tagen etwas gemütlicher ein, hatten eine Kaffeemaschine und zum Schichtwechsel brachte jeder im Wechsel etwas leckeres zu Essen mit. Am 6. Tag wurde das vorletzte Grundstück belegt. Die neuen Nachbarn wurden direkt herzlich in die Runde aufgenommen.

Markus und ich wechselten uns ab, so dass er es sich in der Nacht auf einem Feldbett (mehr oder weniger) gemütlich machte und ich dann vorrangig die Tagschicht übernahm. Zwischendurch kam uns auch ein guter Freund besuchen, dem es in unserer neuen Nachbarschaft so gut gefiel, dass er sogar mehrmals vorbeischaute. Am Vorletzten Tag übernahmen meine Schwiegereltern die Tagschicht, da Markus Geburtstag hatte und so konnten wir, mal wieder etwas Zeit zu zweit miteinander verbringen und gemütlich frühstücken. 

An dem Tag schneite auch die Presse rein, da es sich wohl herumgesprochen hatte was sich hier im schönen Rommerskirchen so tut. Gegen Abend richtete sogar der Bürgermeister ein paar freundliche Worte an uns. Als der „Besuch“ wieder weg war, freuten sich alle auf einen gemütlichen letzten Abend miteinander. Wir waren zwar einerseits froh, dass diese anstrengende Zeit nun endete, aber es war schon toll sich auf diese Weise kennengelernt zu haben.Wir alle freuten uns nun noch mehr darauf mit dem Bau unseres Eigenheims zu beginnen. Wir fieberten den nächsten Tag herbei, wo wir endlich die Reservierung unseres Wunschgrundstücks in den Händen halten würden.

Ich war also schon früh am nächsten Morgen im Rathaus und vor Ort wurden schon die ganzen Campingutensilien in den Autos verstaut. Nach und nach kamen immer mehr weitere Interessenten. Das letzte Grundstück war jedoch am Vorabend vergeben worden.

Pünktlich um 8 Uhr ging die Reservierung der Grundstücke los. Nach und nach wurden wir aufgerufen. Man ging kurz in ein Büro, füllte einen Zettel mit seinen persönlichen Daten und dem Wunschgrundstück aus, bekam eine Kopie…und das war´s auch schon! Auf dem Rückweg erwartete uns Applaus von unseren zukünftigen Nachbarn.

Wer den Zeitungsbericht nachlesen möchte, kann dies hier tun: RP Online.

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