Bodenplatte mit Hindernissen

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Da die Erdarbeiten jetzt schon länger abgeschlossen waren, wurde es langsam Zeit für die Bodenplatte, denn auch unser Haus lässt nicht mehr lange auf sich warten.Vielleicht hat es der ein oder andere schon erraten, der Tag der offenen Baustelle, der auf der Homepage von Isowoodhaus beworben wird, findet bei uns statt. Demnach wird unser Haus bald aufgestellt, denn Ihr wollt ja am 03.11.2019 ja auch etwas sehen.

Vorweg, die Bodenplatte ist fertig und wir sind sehr erleichtert. Der Weg dorthin war jedoch nicht sehr angenehm. Aber der Reihe nach:

An einem ziemlich ungemütlichen Montag sollte unsere Bodenplatte vorbereitet und Dienstags betoniert werden. Um die Betonbauer einzuweisen und den Mehrspartenhausanschluss (ja, die muss der Bauherr stellen und dieser gehört nicht mit zur Bodenplatte) zu übergeben bin ich um 8 Uhr zur Baustelle gefahren. Zu meiner Überraschung war ich der erste, musste jedoch nicht lange warten bis der Bautrupp von Glatthaar anrückte.

Nach einer kurzen Einweisung, wo steht das Dixi, wie funktioniert das mit dem Baustrom etc. gingen die Jungs an die Arbeit.

Zuerst wurde alles vorbereitet und die Höhe des Geländes kontrolliert, ein paar besorgte Blicke ausgetauscht und nochmals kontrolliert. Irgendwas schien nicht zu stimmen und so kam der Bauleiter auch auf mich zu um mir mitzuteilen, dass das Grundstück 15 cm zu hoch angelegt ist. Wir haben dann nochmals alle Pläne ausgebreitet, die Bezugshöhen überprüft und nachgerechnet aber es stimmte, unser Grundstück war 15 cm höher angelegt als der Plan es hergab.

„Was nun?“ war die Frage die mir der Bauleiter ziemlich einfach und recht schnell geben konnte, bevor das Gelände nicht das richtige Niveau hat, werden die Arbeiten eingestellt. Demenstprechend wurde alles wieder eingepackt und die Herren wünschten mir viel Erfolg, dass der Tiefbauer schnell einen Bagger frei hat um das Gelände entsprechend herzurichten.

Nach Rücksprache mit dem Tiefbauer schwand jedoch die Hoffnung, dass eine schnelle Lösung in greifbarer Nähe sein könnte. Lange blieben wir im Ungewissen wie und wann es nun weitergehen würde. Gegen Nachmittag kam der Anruf, der uns vorerst aufatmen lies, das Gelände wird am Dienstagvormitttag nochmals angepackt und auf die richtige Höhe gebracht. Somit kann es am Mittwoch dann endlich los gehen mit der Bodenplatte…

…leider wurde daraus erstmal nichts! Durch den Tiefbauer wurde die Feinabsteckung des Vermessers bei den Arbeiten am Vortag zerstört. Die Arbeiten wurden zwar netterweise von unserem Bauleiter, Herr Schlabach, kontrolliert aber nicht bis zum Abschluss. Der Schaden wurde jedoch auf den „letzten Metern“ angerichtet. Ein vom Tiefbauer beauftragter Vermesser konnte diesen Schaden jedoch kurzfristig beheben und die Arbeiten endlich beginnen.

Nachdem am Mittwoch die Verrohrung verlegt und die Perimeterdämmung eingebracht wurde, ging es am Freitag mit der Bewehrung und gießen der Bodenplatte weiter. Schlussendlich hat dann doch noch alles geklappt aber spannend war es.

Nach Abnahme der Bodenplatte durch unseren Bauleiter wurde die Schalung entfernt. Es ist jetzt schon ein tolles Gefühl über die Bodenplatte zu laufen und zu denken: „Hier werden wir bald wohnen!“

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